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Marder - Schaden am Gebäude 

🦝 Marder im Haus – ein unterschätztes Risiko

Marder mögen die Nähe des Menschen. Selbst in Großstädten fühlen sie sich wohl.
Meist bleiben sie unbemerkt, da sie nachtaktiv sind und sich tagsüber in ihren Verstecken aufhalten. Doch genau dort beginnt das Problem.

„Marder bevorzugen für ihr Versteck die oberen Stockwerke – insbesondere den Dachboden – und richten dort oft enorme Schäden an“,
erklärt Jürgen Eylert von der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung in Bonn.

👉 Und das kann sehr teuer werden.

🏠 Warum Marder Dächer lieben

Besonders problematisch ist, dass Marder sich in die Dämmung eingraben:

Zerstörung der Dachisolierung

Beschädigung der Unterspannbahn

Durchfeuchtung der Dämmstoffe

„Die Isolierung wird nass und verliert ihre Dämmwirkung“,
erläutert Christian Anders vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks.

Die Folgen:

Wärmebrücken

steigende Heizkosten

Schimmelrisiko, besonders bei unbeheizten Dachböden

🔊 Erstes Ärgernis: Lärm und Geruch

Für viele Hausbewohner ist der nächtliche Lärm das erste Warnsignal:

Krabbeln, Poltern, Scharren

Kot- und Urinspuren

Essensreste oder Aas

Bleibt der Marder längere Zeit unbemerkt, kann sich der Geruch von Fäkalien und Verwesung im gesamten Haus ausbreiten.

🧗 Wie Marder ins Haus gelangen

Steinmarder sind exzellente Kletterer:

Sprungweiten über 2 Meter

Nutzung von Bäumen, Rankpflanzen, Fallrohren und Fassaden

„Es muss nicht einmal ein klassisches Schlupfloch sein“,
sagt Derk Ehlert.
Ein Marder kann sogar schwere Dachziegel anheben, um ins Dach zu gelangen.

📻 Was Marder vertreibt – und was nicht

Mögliche Maßnahmen zur Vergrämung

„Man kann Mardern den Aufenthalt unangenehm machen“,
empfiehlt Julian Heiermann vom NABU.

Bewährt haben sich:

lautes Radio tagsüber (Störung der Nachtruhe)

gezieltes Klopfen an der Versteckstelle

Ultraschallgeräte (teilweise wirksam)

❌ Nicht zuverlässig belegt sind Hausmittel wie:

Hundehaare

Urin anderer Tiere

⚠️ Vorsicht bei Fallen und Aussperren

Marder unterliegen dem Jagdrecht.

Lebendfallen dürfen nur mit Jagdschein eingesetzt werden.

Gefangene oder ausgesperrte Tiere:

versuchen auszubrechen → massive Schäden

oder verhungern qualvoll

🚫 Im Frühjahr dürfen Marder nicht ausgesperrt werden, da sie Junge haben können, die ohne Mutter sterben würden.

🔍 Nachhaltige Lösung: Gebäude sichern

Langfristig hilft nur eines: das Gebäude mardersicher machen.

Empfohlene Maßnahmen:

Schlupflöcher systematisch suchen

geharkte Sandflächen anlegen (Spurensuche)

Pflanzen, Fassaden und Dachanschlüsse prüfen

Fachgerechtes Verschließen nur bei abwesendem Tier

🤝 Unsere Lösung: Artgerechte Marderabwehr

Wir unterstützen Sie bei:

fachlicher Schadensanalyse

artgerechter und gesetzeskonformer Marderabwehr

Sicherung von Dach und Gebäudehülle

👉 Sprechen Sie uns an – bevor aus Lärm ein Bauschaden wird.

 

 

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